Starker Auftritt bei der Bundesbegegnung "Jugend jazzt" 2026 in Halle/Saale

Das saarländische Trio "Organized Chaos" war gleich doppelt erfolgreich!
Fotos: Falk Wenzel
 
 

 

 

 

Hier spielt der Jazz von Morgen! Bei der 21. Bundesbegegnung Jugend jazzt, die vom 14. bis 17. Mai 2026 in Halle die Spitze des jungen deutschen Jazz-Nachwuchs präsentierte, konnte das saarländische Trio Organized Chaos gleich zweifach punkten:

  • Organized Chaos (Timo Krämer, Saxofon; Elias Zinnikus, Orgel und Amélie D’Angiolillo, Schlagzeug) belegte einen beachtlichen 5. Platz und wurde mit dem Konzertpreis des Jazz Sommer Pinneberg ausgezeichnet. Dieser beinhaltet einen Auftritt im Rahmen des Festivals (6. bis 9. August 2026) plus 1.000 € Auftrittsgage zuzüglich 500 € Reisekostenzuschuss.
  • Außerdem gewann Schlagzeugerin Amélie D’Angiolillo den Solist:innenpreis des Bundesjazzorchesters (Bujazzo). Damit verbunden ist der Besuch der Sommerarbeitsphase des Bujazzo vom 15. bis 18. August 2026 inklusive Verpflegung und Unterkunft in der Musikakademie Rheinsberg.
     

Insgesamt nahmen an der Bundesbegegnung 57 junge Musiktalente aus 14 Bundesländern teil. Während der gesamten Dauer der Veranstaltung wurden 21 Sets gespielt (inklusive Sessions und Konzerte), damit brachte der Nachwuchs rund 60 Jazz-Kompositionen sowie etwa 120 Soli zu Gehör.
Den ersten Platz belegte die Band TRIOLOG aus Niedersachsen, die mit dem Studiopreis des Deutschlandfunks ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus wurden 14 weitere Förderpreise vergeben, die den teilnehmenden Ensembles Konzertauftritte, Studio- und Coachingangebote sowie Workshops und Meisterklassen ermöglichen. Bewertet wurden die Bands von einer fachkundigen Jury.

Weitere Infos und Details zu den Preisträgern und Preisen: HIER

Elias Zinnikus, Organist von Organized Chaos, äußert sich begeistert über die Teilnahme:
"Die Bundesbegegnung Jugend jazzt war für uns eine der schönsten musikalischen Erfahrungen der letzten Jahre. Wir hatten die wunderbare Möglichkeit, viele sehr nette und talentierte junge Menschen kennenzulernen, mit denen wir Interessen teilten und zusammen musizieren konnten. Den anderen bei den Wertungsspielen zuzuhören und die von Band zu Band unterschiedlichen Vorlieben, Stilrichtungen und Soli zu hören, war sicherlich eines der Highlights, wie auch die Jamsessions, auf denen man mit den Musiker:innen aus allen Bundesländern zusammen musizieren konnte. Auch Halle als Stadt war sehr eindrucksvoll und passend für eine Bundesbegegnung.
Vor allem stolz sind wir auf unsere Schlagzeugerin Amélie, die den Solist:Innen Preis des BuJazzO gewonnen hat, außerdem freuen wir uns sehr, im August in Pinneberg auf dem Jazz Festival unser Preisträger-Konzert zu spielen. Wir sind sehr dankbar und froh, dass wir diese tollen Tage ermöglicht bekommen haben, und möchten uns sowohl beim LMR als auch bei den Veranstaltern der Bundesbegegnung bedanken!"


Die Bundesbegegnung Jugend jazzt, ein Projekt des Deutschen Musikrats, ist das Pendant zu Jugend musiziert und versteht sich weniger als Wettbewerb denn als nachhaltiges Förderformat, das jungen Jazztalenten Sichtbarkeit, Vernetzung und Perspektiven in der professionellen Jazzszene ermöglicht. Seit der ersten Bundesbegegnung 1997 wird das bundesweite Jazznachwuchs-Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und jeweils durch das gastgebende Bundesland/die gastgebende Stadt unterstützt. Von Anfang an ist der Deutschlandfunk Partner und auch Preisstifter.